Meine kleine Welt

Januar 3, 2026 0 Von AnnaKlein

Immer wieder merke ich, 
meine Welt, sie ist so klein.
So unscheinbar, zerbrechlich,
so verletzlich und fein. 
Da ist nichts was hält.
Nichts was bleibt.
Ein Sturm und sie fällt,
im Rhythmus der Zeit. 
Ein Schicksalsschlag 
und sie bleibt stehen, 
während andere Welten 
sich weiterdrehen.
Wer nimmt mich wahr? 
Wer kann mich sehen? 
In meinem Alltag, 
meinem Leben?
Wer hält, meine Welt, 
wenn alles zerbricht? 
Eins weiß ich sicher: 
Ich kann es nicht! 
Ich kann meine Welt, 
nicht zusammenbinden, 
doch auch wenn sie zerfällt, 
kann ich Frieden finden. 
Bei einem Gott, der ALLES sieht. 
Den Krieg, den Schrei in dieser Welt.
Der wahrnimmt, was in mir geschieht
und mich in seinen Händen hält. 
Bei einem Gott, der alles kann. 
Unmöglich gibt es bei ihm nicht.
Er hält die Welt, in seiner Hand.
Ja, er hält jeden. Dich und mich!
Bei einem Gott, der Frieden schenkt.
Bei ihm, der Mensch geworden ist. 
Der mich, bei meinem Namen nennt. 
Mich ewig hält und nie vergisst! 
Bei ihm bin ich sicher und geborgen, 
was auch immer noch geschieht.
Er kennt mein Gestern, sieht mein Morgen. 
Der König des Friedens, der mich liebt. 
Also lasse ich los und lass mich fallen,
in Hände, die mich sicher halten.
Versuch nicht andren zu gefallen,
denn ER soll sich in mir entfalten. 
Ich lasse los und hab vertrauen. 
Er lässt mich daran nicht zerbrechen. 
Versuche nur auf IHN zu schauen,
auf sein Wort, seine Versprechen.
Ich lasse los und leg es hin, 
alles was mir Sorgen macht.
Weil ich bei IHM geborgen bin,
ER hat bereits den Sieg vollbracht.
Ich lasse los und knie vor ihm, 
vor seinem Thron leg ich mich nieder, 
tiefen Frieden schenkt er mir 
und er tut es immer wieder.
Ich lasse los und fürcht mich nich,
geb ihm mein Herz, meinen Verstand. 
Denn ich weiß: ER kämpft für mich 
und hält die Welt in seiner Hand.